13.05.2016

EEG-Novelle muss Biogas für die Energiewende sichern

Anlässlich der Beratungen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt der Präsident des Fachverbandes Biogas:

„Bei der aktuellen Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) droht die Energiewende und mit ihr die Stromproduktion aus Bioenergie unter die Räder zu geraten. Das ist in vielen Bundesländern erkannt worden. Die Ministerpräsidenten maßgeblicher Bundesländer haben gut daran getan, sich in wichtigen Punkten gegen die Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums zu wenden. Die Pläne des Ministeriums laufen darauf hinaus, die Energiewende und mit ihr die Bioenergie zur Stromproduktion abzuwürgen. Was wir aber brauchen, ist eine Anschlussregelung für Tausende Biogasanlagen, die sonst in den nächsten Jahren stillgelegt werden. Neben einem qualitativen Wachstum der Bioenergie muss ein moderater Ausbau möglich sein. Deshalb fordern wir einen Ausbaupfad von 100 Megawatt (MW) netto pro Jahr.“

„In den Ländern gibt es klare Vorstellungen für die Zukunft der Bioenergie. Wir begrüßen die Initiative von Thüringen, Rheinland-Pfalz und Bayern, die eine klare Perspektive für neue und bestehende Bioenergieanlagen und einen Ausbaupfad von 100 MW netto wollen. Solche Initiativen gilt es zu unterstützen. Gerade die dezentrale Produktion von Biogas trägt in den Regionen maßgeblich zu Wirtschaftskraft und Wertschöpfung bei. Für das Gelingen der Energiewende benötigen wir Biogas mit seiner wichtigen Funktion zum Ausgleich der schwankenden Stromproduktion aus Wind und Sonne. Die EEG-Novelle muss Biogas für die Energiewende sichern.“


Kontakt:
Fachverband Biogas e.V.
Andrea Horbelt
Tel.: +49 (0)8161 98 46 63
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