Klimaschutz

Der Ausbau erneuerbarer Energien trägt wesentlich
zur Erreichung der Klimaschutzziele bei. Indem fossile
Energieträger zunehmend durch erneuerbare Energien
ersetzt werden, sinken die energiebedingten Treibhausgasemissionen.

Insgesamt wurden im Jahr 2016 durch den Einsatz
erneuerbarer Energien rund 159 Mio. t CO2-Äquivalente
vermieden. Auf den Stromsektor entfielen rund
118,2 Mio. t CO2-Äquivalente. Hiervon Einsparungen von 26,8 Mio. t CO2-Äquivalente durch den Einsatz von Bioenergie in der Stromproduktion.

Im Wärmesektor wurden insgesamt etwa 36,2 Mio. t CO2-Äquivalente vermieden, davon alleine über 32 Mio t CO2-Äquivalente durch den Einsatz von Bioenergie zur Wärmeproduktion. Durch Biokraftstoffeknapp konnten im Jahr 2016 4,4 Mio. t CO2-Äquivalente vermieden werden.

Bei den Berechnungen der vermiedenen Treibhausgasemissionen im Stromsektor wurden technologiespezifische
Substitutionsfaktoren verwendet. Das zugrunde
liegende Modell berücksichtigt dabei u.a. die Wechselwirkungen durch den Stromaußenhandel mit den Nachbarländern Deutschlands.

Die Höhe der vermiedenen Emissionen durch Bioenergieträger
ist sowohl von der Emissionsintensität der
verdrängten fossilen Energieträger als auch von der Art
und der Herkunft der eingesetzten Rohstoffe abhängig.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Die hier angegebenen statistischen Daten beruhen auf Berechnungen der der AG Statistik im Umweltbundesamt.

Quelle: AG Statistk Erneuerbare Energien im Umweltbundesamt

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