Wärme

Der Anteil der Bioenergie am gesamten Endenergieverbrauch für Wärme in Deutschland belief sich im Jahr 2017 auf 11,3% 140,6 Mrd. KWh). Mit einem Anteil von fast 87 Prozent aller EE bleibt die Biomasse mit großem Abstand die wichtigste erneuerbare Wärmequelle. Zur Wärmebereitstellung dienen Festbrennstoffen (z.B. Holz), flüssigen Energieträgern (z.B. Pflanzenöl), gasförmigen Brennstoffen (z.B. Biogas aus Gülle und Energiepflanzen sowie Klär- und Deponiegas) und dem biogenen Anteil des Abfalls.

Kleinfeuerungsanlagen werden überwiegend in Privathaushalten zur Wärmebereitstellung betrieben und mit Scheithölzern und Holzpellets in hochmodernen, elektronisch geregelten, teils vollautomatischen Vergaserkesseln oder Holzpellet-Heizungen befeuert. Hierzu werden Holzpresslinge aus naturbelassenem gepresstem Restholz, die sogenannten Pellets, in einem Holzpelletofen verbrannt. Diese Pellet-Zentralheizungen können konventionelle Ölheizsysteme ersetzen. Pelletheizungen sind so anwenderfreundlich wie herkömmliche Öl- und Erdgasheizsysteme.

Mit Anlagen mittlerer und großer Leistung (ab 100 kWth Leistung) werden größere Liegenschaften, mehrere Gebäude oder ganze Stadtviertel effizient über Nahwärmenetze versorgt. Dabei werden überwiegend Holzhackschnitzel als Brennstoff eingesetzt.

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Quelle: Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat / Stand: März 2018)


Quelle: Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat / Stand: März 2018)

© Bundesverband Bioenergie e.V. 2021

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