Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch - Detaillierte Ausbauzahlen für 2011

Berlin, 02.03.2012:  Heute hat das Bundesumweltministerium detaillierte Zahlen zum Ausbau der erneuerbaren Energien im vergangenen Jahr vorgelegt. Bei der Stromerzeugung konnten die erneuerbaren Energien geradezu sprunghaft zulegen und kommen nun auf einen Anteil von 20,1 Prozent im Jahr 2011 (2010: 17,1 Prozent). Dazu haben vor allem die stärkere Nutzung von Windenergie und Biogas sowie der kräftig gestiegene Solarstromanteil beigetragen. Allein die Nutzung der Windenergie trug 2011 mit 7,7 Prozent zur Stromversorgung bei (2010: 6,2 Prozent), der Anteil der Biomasse betrug rund 6 Prozent (2010: 5,5 Prozent), Wasserkraft rund 3,2 Prozent (2010: 3,4 Prozent) sowie die Solarenergie rund 3,1 Prozent (2010: 1,9 Prozent).


Der Wärmebereich war im Jahr 2011 insbesondere von einer ungewöhnlich milden Witterung geprägt, die einen Rückgang des gesamten Wärmeverbrauchs um rund 6 % gegenüber dem Vorjahr bewirkte. Witterungsbedingt verringerte sich insbesondere auch die Verwendung von Holz als Wärmeenergieträger in privaten Haushalten, so dass die Wärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien im Jahr 2011 gut 138 Mrd. kWh betrug (2010: 145 Mrd. kWh). Der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Endenergieverbrauch für Wärme ist dennoch auch im Jahr 2011 weiter angestiegen – auf 10,4 % (2010: 10,2 %).
 

Nachdem der Anteil der Biokraftstoffe am gesamten Kraftstoffverbrauch im Jahr 2010 nach zwei rückläufigen Jahren wieder leicht angestiegen war, sank er im Jahr 2011 erneut auf 5,4 % (2010: 5,8 %). Mit fast 33,7 TWh wurden insgesamt rund 5 % weniger Biokraftstoffe als im Vorjahr verbraucht.
 
Mit einem Anteil von 12,2 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch, das umfasst Strom, Wärme und Mobilität, tragen die erneuerbaren Energien immer mehr zur nationalen Energieversorgung sowie zur regionalen Wertschöpfung bei. Die erneuerbaren Energien haben im Jahr 2011 rund 129 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen vermieden, davon alleine rund 70 Millionen Tonnen durch EEG-vergütete Stromerzeugung.


Weitere Informationen auch unter: www.bmu.de


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